Keep on runnin'
Keep on runnin’

Wieder knapp zwei Wochen verletzungsbedingte Pause, meine Frau erklärt mich angesichts von ca.  30°C für verrückt – aber ich will, nein ich muss laufen. Abschalten, Musik hören, mich nur auf mich selbst konzentrieren und die Welt um mich herum einfach ausblenden.

Also Schuhe an, Musik auf die Ohren und ab dafür. Eigentlich tun mir ja vom Fuss- und Volleyballtraining gestern noch die Gräten weh, aber das schiebe ich beiseite, wird schon irgendwie gehen. Die ersten paar hundert Meter sind (wie immer) etwas holprig, dann kommt er urplötzlich, der Rhythmus und mit jedem Schritt fällt es leichter. Ab in den Wald -in der Sonne isses doch schon brutal warm, selbst um 19.00h- und Pace halten.

Nach 20 Minuten die ersten Anzeichen dafür, dass das gestrige Training mir noch in den Knochen steckt: Wade kneift, Hüfte macht sich bemerkbar. Zähne zusammenbeissen und weiter, mit verminderter Pace (nur ein bisschen). Immer wieder freundlich lächeln und winken, auf meiner “Hausrunde” ist die Hölle los, ganze Rudel, die durch den Wald rennen. Ich bin also nicht der einzige “Depp”, dem die Temperatur egal ist… ;-)

Nach gut 30 Minuten habe ich dann genug -das letzte Stück gen Heimat führt durch die knallende Sonne- und laufe langsam aus. Ich will es ja nicht gleich wieder übertreiben, sondern endlich wieder in einen regelmässigen Laufrhythmus hineinkommen. Das erklärte Ziel, zwei Mal wöchentlich mind. 8km zu laufen plus eine lockere “Hausrunde” am Wochenende – bei Wind und Wetter. Dem Schweinehund muss und werde ich wieder häufiger die Stirn bieten…

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